Wir hatten mit dem Vorziehen der Pflanzen im Juni wirklich spĂ€t angefangen mit der Pflanzsaison. Mit dabei waren sechs Maispflanzen der Sorte Bantam, von denen zwei allerdings im Laufe der Zeit auf der Strecke geblieben sind. Der Mais war als Starkzehrer die ganze Zeit ĂŒber ein Sorgenkind. Mit deutlich gelb gestreiften BlĂ€ttern und etwas dĂŒnnem Wachstum hat er uns deutlich signalisiert, dass da noch NĂ€hrstoffe fehlen. Die Gaben an Chelateisen und Algenextrakt haben die Situation etwas verbessert, und mittlerweile wachsen die Maispflanzen fast aus dem Dach heraus. Merke: NĂ€chstes Mal in die Mitte Pflanzen, wo etwas mehr Platz ist.

Es geht dem Mais so gut, dass sich Maiskolben bilden. Wir werden also etwas ernten dĂŒrfen. Einen Teil der Ernte werden wir sorgfĂ€ltig trocknen und in der nĂ€chsten Saison wieder aussĂ€en. Das geht nur, weil es sich um eine samenfeste Sorte handelt, bei der die Samen die gleiche Sorte Pflanzen hervorbringen. So kann man dann wie es eigentlich die Landwirte und Bauern seit Generationen gemacht haben, sein eigenens Saatgut produzieren.