Am Dienstag treffen wir uns im Büro der Urbanisten und im Gewächshaus, um das Gewächshaus auf die neue Saison vorzubereiten. Als Themen stehen an:

  • Siphontuning
  • Zyklonfilter
  • Trennung von Fischtankpumpe und Beetpumpe und Isolierung des Fischtanks
  • Mehr Betriebsparameter des Systems messen und automatisch erfassen
  • Regenwassernutzung

Die Siphons waren letztes Jahr nicht immer so richtig zufriedenstellend. Zum Teil zogen sie nicht richtig, so dass das Wasser in den Beeten stand. Das bekommt den Pflanzen nicht gut und die Bakterien können ihre Arbeit nicht so richtig verrichten. Die Standrohre waren ein wenig zu hoch, so dass die Oberfläche des Blähtons häufig zu feucht war. Von dort ist das Wasser dann munter verdampft, so dass wir häufig nachschütten mussten. Die Standrohre wollen wir ein wenig kürzen und die Glocken darüber kritisch prüfen und gegebenenfalls auch kürzen, so dass weniger Raum über den Standrohren ist. Hoffentlich ziehen die Siphons dann etwas besser.

Im System im Büro ist der externe Filter doch recht häufig dicht. Die lieben Karpfen kacken einfach zu viel und die Kacke landet im Filter und in den Growtowern. Insbesondere in den Towern entwickelt sich ein leicht unangenehmer Geruch. Nicht so richtig schlimm, aber spürbar. Wenn der pH-Wert dann Richtung 6 runter wandert, dann stellen die Bakterien die Arbeit ein und wir bekommen Probleme mit den Nitritwerten. Wir wollen einen Zyklonfilter bauen. Ungefähr so wie hier im Thread beschrieben.

Da wir ja sowieso zwei Pumpen im System haben, ist die Idee aufgekommen, ob wir den Fischtank nicht jetzt isolieren und den Tank dann nur noch mit einer Pumpe beschicken, so dass wir den Durchfluss dort per Schaltung steuern können. Warum? Wir gewinnen einen Freiheitsgrad und können uns mal überlegen, ob wir in der Übergangszeit nicht Wärme im Fischtank gespeichert bekommen, so dass das Gewächshaus nachts weniger auskühlt und insgesamt etwas wärmer läuft. Ist nur eine vage Idee, die aber leicht umsetzbar sein sollte.

Diese Saison möchten wir zusätzlich zu den vier Thermometern noch diverse andere Systemwerte messen und erfassen. Es gibt sehr schöne Kits, die aber leider auch nicht so ganz billig sind.

Der Regenwassertank ist zwar installiert, aber noch nicht so richtig in Betrieb. Da müssen wir noch dran feilen und zusehen, ob wir eine automatische Pumpung rüber ins System hinbekommen, wenn dort der Wasserstand zu niedrig wird.

Das schaffen wir natürlich nicht alles an einem Tag, aber am Dienstag wollen wir anfangen und planen.