By ina.hemmelmann@anstiftung.de (Ina Hemmelmann) Ungewöhnliche und kreative Lösungen zur Wiederherstellung kaputter Gegenstände und Geräte entwickeln viele Reparatur-Initiativen beim gemeinsamen Reparieren. Als künstlerische Aktion nehmen die Aktiven das jedoch kaum wahr. Die in München lebende Künstlerin Nele Ströbel allerdings inspiriert genau dieser Prozess des Reparierens als künstlerische Praxis, die Transformation der Dinge durch die Reparatur – aber auch die den reparierten Objekten entgegengebrachte Wertschätzung. Sie beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit Reparaturen in allerlei Lebensbereichen – Elektrogeräte gehen kaputt, in Straßen bilden sich Schlaglöcher, Häuser werden Ruinen, Knochen können brechen oder Kleidungsstücke zerreißen. Das Werkzeug wird zum Instrument, diese Defekte wieder zu beheben – aber auch Hinwendung, Interesse und Wissen sind notwendig für den Erfolg einer Reparatur. Diese Aspekte verarbeitet Nele Ströbel humorvoll und aus ungewöhnlichen Perspektiven in ihren Werken, beispielsweise in Werkzeugsortimenten aus Keramik oder in Bohrmaschinen im leichten Handgepäckformat aus Draht und Papier. Ihre Reparatur-Arbeiten zeigt sie in der Ausstellung reparaturen der welt_Dessau Remix vom 23. März bis 17. Mai im Umweltbundesamt Dessau. reparaturen der welt_Dessau Remix 23. März bis 17. Mai 2016 Umweltbundesamt Dessau, Wörlitzer Platz 1, 06844 Dessau-Roßlau Eröffnung: Mittwoch, 23. März, 18 Uhr (Es sprechen: Dr. Thomas Holzmann, Vizepräsident des UBA; Dr. Christa Müller, Autorin, Geschäftsführerin weiterlesen

Quelle: anstiftung