Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich gärtnerisch im städtischen Raum zu betätigen. Diese Formen zählen dazu:

Gemeinschaftsgärten
Gemeinschaftsgärten sind gemeinschaftlich und durch freiwilliges Engagement geschaffene und betriebene Gärten, Grünanlagen und Parks mit Ausrichtung auf eine allgemeine Öffentlichkeit. Die Formen und Inhalte der Urban Gardening Projekte sind sehr unterschiedlich und werden durch die Aktiven und die Rahmenbedingungen definiert, wodurch auch spezielle Formen wie Dach-, interkulturelle oder Frauengärten entwickelt werden. UrbaneOasen.de stellt das größte Online-Netzwerk für Urban Gardening dar.
https://www.urbaneoasen.de/

Solidarische Landwirtschaft
Bei Solidarischer Landwirtschaft werden die Lebensmittel nicht mehr über den Markt vertrieben, sondern fließen in einen eigenen, durchschaubaren Wirtschaftskreislauf, der von den Tielnehmenden mit organisiert und finanziert wird. Gemeinsam mit den Landwirten bilden sie eine Wirtschaftsgemeinschaft, die auf die Bedürfnisse der Menschen abgestimmt ist und die natürliche Mitwelt berücksichtigt. Auf Grundlage der geschätzten Jahreskosten der landwirtschaftlichen Erzeugung verpflichten sich die Gruppen, jährlich im Voraus einen festgesetzten Betrag an den Hof zu zahlen.
https://www.solidarische-landwirtschaft.org/

Kleingärten
Kleingärten sind meist eingezäunte Stücke Land als Garten, insbesondere eine Anlage von Grundstücken, die von Vereinen verwaltet und günstig an Mitglieder verpachtet werden. Kleingärten sollen der Erholung in der Natur dienen und Stadtbewohnern nach dem Vorbild alter Bauerngärten den Anbau von Obst und Gemüse ermöglichen. Heute findet man in diesen Gärten aber auch Zierpflanzen und Rasenflächen. (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Kleingarten#Situation_in_Deutschland)

Mietgärten
Der professionelle Landwirt bereitet den Acker vor und pflanzt in langen Reihen verschiedene Gemüsesorten. Diese werden in Längsparzellen abgeteilt, womit alle Sorten gleich verteilt sind und für eine Sasion vermietet. Das Jäten des Unkrauts, die Bewässerung und die Ernte liegen beim Mieter. Die Parzellen werden jeweils für eine Saison vermietet. Für die Mieter ist das deutlich flexibler und mit weniger Pflegeaufwand verbunden als ein Haus- oder Kleingarten.

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