Ökologie und Nachhaltigkeit

Gemeinschaftsgärten sind Orte der Umweltbildung, in denen durch praktisches Tun und Austausch gärtnerisches Wissen gewonnen wird. Darüber hinaus befassen sich die Projekte u.a. mit Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Pestiziden oder Permakultur.

Gemeinschaftsgärten lassen grüne Oasen in intensiv bebauten Städten entstehen. Sie verbessern das Mikrokilma und stärken die biologische Vielfalt.

 

Gemeinschaft und Integration

Gemeinschaftsgärten zeichnen sich durch einen niedrigschwelligen Zugang aus. Das Thema Ernährung betrifft jedes Geschlecht, Alter, Kultur.

Der gemeinsame Aufbau und die Entwicklung des Gartens führt zum Austausch von Wissen und Erfahrungen zwischen den Aktiven. Dabei ist „Dilettantentum“ durchaus gewollt. Das ergibt eben jene Gelegenheit und Notwendigkeit zum Austausch.

Der Austausch funktioniert auch über Kommunikation mit Hand und Fuß und überwindet Sprachbarrieren. Im Gegenzug können Begriffe “spielerisch” erlernt werden.

Urbane Gärten sind Gemeinschaftsprojekte und damit nicht nur Orte der Stadtökologie sondern vor allem nachbarschaftliche Treffpunkte.

 

Stadtentwicklung und Beteiligung

Urban Gardening bedeutet Selbermachen an Stelle von Konsum. Das verändert auch das Verhältnis zum öffentlichen Raum und fördert die Identifikation mit und Engagement in der Stadt.

 

Aber es gibt auch Anforderungen

Der Garten macht sich nicht von selbst. Intensive und gute Koordination und Organisation sind zentrale Erfolgsfaktoren für das Projekt.

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