Zu unserem dritten Treffen am 22. Oktober in den Räumlichkeiten der Urbanisten, ist folgendes passiert:

den Besprechungsraum haben wir bis auf den letzten Stuhl mit über einem Dutzend Interessenten gefüllt und haben die Fahrradtour vom 1. Oktober rekapituliert. Schnell stellte sich zu einigen Orten (städtische Freifläche Adlerstraße/Falkenstraße, Eingang Thyssen Kuithanstraße, Spielplatz Barmer Straße) heraus, dass sie ungeeignet sind wegen ungeschützter Fläche, fehlendem Wasseranschluss, uninteressierten oder unkooperativen Eigentümern, anliegenden Grundstücken, versteckten oder lauten Lagen. Zwei-drei interessante Orte kristallisierten sich heraus:

  • Grünstreifen Ritterhausstraße an den Bahngleisen – Stephan möchte zumindest mal nachfragen, was der Eigentümer auf der Garagen-/Parkplatzfläche plant
  • Freifläche am U – Rechercheergebnisse sind noch am Laufen.
  • Hof der ehemaligen Hauptschule am Westpark. Die Schule wird vom Projekt Angekommen für die Zugewanderten als Fortbildungsort genutzt. Vorteile sind: Sanitäre Anlagen wären nutzbar, es besteht ein Wasseranschluss, offener Zaun, Hausmeister, Sichtbarkeit und gleichzeitig Schutz, zentrale Lage am Westpark, andere interessierte Gruppen (Flüchtlinge), ggf. ist die Nachbarschaft gut involvierbar (Seniorenheim, sozial Schwache), vll. könnte ein abschließbarer Raum zur Verfügung gestellt werden. Dieser Ort gilt als unser aller Favorit, da er uns gute Möglichkeiten als “Übungsfläche” für den Anfang bietet.

Um diese und mehr Fragen klären zu können, bemühen wir uns um einen gemeinsamen Termin mit dem Zuständigen Herrn Dr. Euteneuer (Projektleiter des Projekt “angekommen in deiner Stadt Dortmund”), um uns nochmals direkt vor Ort mit Ansprechpartnern ein Bild von den Örtlichkeiten machen zu können.

Außerdem organisieren die Urbanisten einen Termin mit der Werkstatt, um für das Frühjahr schon mit Palettenbau und ähnlichem beginnen zu können.

Einstimmig wurde beschlossen, dass die im Haushalt des Bezirkes Innenstadt-West für “Urbanes Gärtnern” beschlossenen Gelder in Höhe von € 8.000,- zur Verwaltung und Ausgabe für Material, Expertise, etc. an die Urbanisten übergeben werden, die nun für das Projekt mit Know-How und Ansprechpartnern zur Seite stehen werden.

Serif hat aus seinem Garten Sojasamen für die nächste Saison zur Verfügung gestellt, die begeistert den Besitzer wechselten.

Schön finden wir vor allem, dass immer noch neue Interessierte zu unseren Treffen stoßen! Spread the word! Wir heißen gerne weitere Hobbygärtner und welche, die es werden wollen, willkommen!

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