Grabeland in Bielefeld

150m² bis 400m²
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Vermessungs- und Katasteramt


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Text von www.bielefeld.de

Das Vermessungs- und Katasteramt hat in seinem Online-Kartendienst einen Plan veröffentlicht, der die im Bielefelder Stadtgebiet verfügbaren Flächen anzeigt. Alle aktuell angebotenen Grabelandflächen in Bielefeld findet ihr hier: http://www.bielefeld01.de/map27/frames/index.php?PHPSESSID=eu9t7sodae8ulg7ttg8u7064bb66o4qu&gui_id=grabeland_jeder&mb_user_myGui=grabeland_jeder

Die Stadt Bielefeld verpachtet aus ihren unbebauten Grundstücken für die zeitliche Zwischennutzung rund 300.000 Quadratmeter (m²) als sogenanntes Grabeland. Die Gesamtfläche ist in rund 1.000 in der Regel zwischen 150 m² bis 400 m² große Einzelparzellen aufgeteilt.

Diese Parzellen sind ausschließlich für die hobbygärtnerische Nutzung vorgesehen und dürfen nur mit einjährigen Pflanzen bestellt werden. Die Grabeländer haben weder Strom- noch Wasseranschluss. Die jeweiligen Einzelparzellen werden vom jeweiligen Pächter auf eigene Kosten angelegt und eigenverantwortlich gepflegt. Dazu gehört auch die Kompostierung des Grünschnitts auf der eigenen Pachtfläche. Die Pächter dürfen ihre Parzelle mit einem bis zu 80 Zentimeter hohen Zaun einzäunen und für die Aufbewahrung von Gartengeräten je nach Lage des Grabelandes in Abstimmung mit der Stadtverwaltung gegebenenfalls einen kleinen Geräteschuppen aufstellen.

Die Grabelandparzelle wird für ein Kalenderjahr (01.01. – 31.12.) verpachtet. Der Vertrag verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn er nicht vom Pächter oder Verpächter schriftlich bis zum 30. September des laufenden Jahres zum Jahresende gekündigt wird.

Die Pachtgebühr ist eine Jahresgebühr und wird nach der jeweiligen Parzellengröße berechnet. Beispielsweise wird zurzeit für eine Grabelandparzelle in der Größe von 200 m² ein jährlicher Pachtzins in Höhe von 91,25 Euro fällig. Der Pachtzins ist jeweils bis zum 1. Juli eines jeden Jahres zu zahlen. Bei Aufgabe der Pachtfläche muss diese im vollständig abgeräumten Zustand an die Stadt Bielefeld zurückgegeben werden.

Als Grabeland bezeichnet man nach dem deutschen Bundeskleingartengesetz ein Grundstück, das vertraglich nur mit einjährigen Pflanzen bestellt werden darf. Das Aufstellen von Gartenlauben ist nicht statthaft. Grabeland dient meistens nur einer vorübergehenden Nutzung, weil langfristig eine andere Nutzungsart geplant ist. Die Verpachtung erfolgt parzellenweise gegen eine verhältnismäßig geringe, jährlich zu zahlende, Pacht.

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