Urbane Oasen

NeuLand hat jetzt feste Öffnungszeiten

📅 14. Jan 2019   👩🏽‍🌾 Urbane Oasen Kommentare deaktiviert für NeuLand hat jetzt feste Öffnungszeiten

Nur eines der Zwischenlager von Flaschensammlern in unserem Garten.
Wir haben lange mit uns gerungen. Sehr lange. Dann haben wir lange diskutiert. Sehr lange. Nach mehr als einem Jahr, in dem wir immer wieder das Für und Wider abgewogen haben, hat die Mitglieder-Versammlung des NeuLand e.V. mit großer Mehrheit eine Entscheidung getroffen. Und jetzt ist es so weit. Unser Garten hat ab sofort feste Öffnungszeiten. Und das Beste: Während dieser Zeiten stehen Euch verlässlich kompetente Ansprechpartner zur Verfügung. Von Beginn der Gartensaison Anfang März öffnen wir für Euch donnerstags und freitags von 16 Uhr bis 20 Uhr, samstags von 11 Uhr bis 20 Uhr und sonntags von 15 Uhr bis 18 Uhr. Das gilt bis zum Ende der Gartensaison im Oktober. Dann werden wir Bilanz ziehen und entscheiden, ob die Öffnungszeiten beibehalten werden. Bis zum Saisonbeginn ist der Garten ab sofort geschlossen. Der Eingang an der Koblenzer Straße bleibt zu. Am Eingang Alteburger Straße wird eine Tür mit einem Zugangs-Code installiert. Alle Gärtnerinnen und Gärtner erhalten natürlich den Code und können den Garten jederzeit betreten. Gruppen, die unseren Garten besuchen möchten, wenden sich bitte per Mail an uns unter info@neuland-koeln.de. Wir werden den Besuch auf jeden Fall ermöglichen.
Reste eine nächtlichen Party in der Halle des Volkes.
Wir haben die Frage gehört: „Dürft Ihr das?“ Ja. Wir haben mit dem Liegenschaftsbetrieb des Landes, dem das Grundstück gehört, einen Zwischennutzungsvertrag geschlossen. Wir sind sozusagen Hausherren und -herrinnen. Damit haben wir ein Stück weit Hausrecht. Die andere Debatte: Muss ein Gemeinschaftsgarten nicht ständig zugänglich sein? Zum einen: Niemand würde sagen, dass ein Hallenbad oder eine Stadtbücherei keine öffentlichen Orte sind, nur weil sie Öffnungszeiten haben. Zum anderen: Außer NeuLand gab es in den vergangenen Jahren kein Urban-Gardening-Projekt, das wir kennen und das immer offen stand.
Jemand hatte zwei Kisten unserer Bienenvölker nachts umgetreten.
Sieben Jahre lang war der Garten an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr geöffnet. Wir haben von Anfang an immer viel Arbeit damit gehabt, den Müll einzusammeln und zu entsorgen, den Besucherinnen und Besucher hinterlassen haben. Geschenkt. Aber jetzt reicht es: Wir haben keinen Bock mehr auf den Typen, der mit seinem Mercedes Sprinter am hellichten Tag in unseren Garten fährt, zwei von unseren Schubkarren einlädt und damit verschwindet. Oder auf den Typen, der an unserer Außensteckdose sein Elektro-Auto auflädt, weil er angeblich glaubt, dass ein „so tolles Projekt den Strom doch garantiert geschenkt bekommt“. Bekommt es übrigens selbstverständlich nicht. Er aber bei uns schon. Oder auf Typen, die zur Erntezeit mit Plastiktüten auftauchen, unser Gemüse klauen und sich dabei mit beiden Händen froschgrüne Erdbeeren in den Mund schieben.
Alle zwei Monate Spermüll. Wir entsorgen für andere.
Oder auf Typen, die mit Messern und Schraubenziehern möglichst weit unten in unsere Wassertanks stechen. Wir haben echt keinen Bock mehr auf Typen, die riesige alte Röhrenfernseher und schrottige große Trampolins über Nacht in unserem Garten „entsorgen“. Und Raclette-Grills, Staubsauger in mehreren Teilen, Kaffeemaschinen, Computer-Monitore, Autoreifen und so weiter auf der unendlichen Liste von Gegenständen, die nicht in die heimische Mülltonne passen. Und ja, wir haben keinen Bock mehr auf Typen, die in unserer Halle des Volkes Jägermeister-Orgien feiern, dabei in unsere Pflanzkisten pissen und in unsere blauen Tonnen scheißen. Es reicht. All diese Typen können gerne wegbleiben. Auf Euch andere freuen wir uns nach wie vor wie Bolle. Denn wir haben in den sieben Jahren jede Menge tolle Leute kennen gelernt. Leute wie Euch. Und das soll natürlich so bleiben. Kommt vorbei. Ihr wisst ja jetzt, wann wir da sind.

Ein neues Jahr beginnt

📅 11. Jan 2019   👩🏽‍🌾 Urbane Oasen   💬 No Comments »

Das alte Jahr ist gefühlt schon lange rum. Es war ein schönes Jahr, das Jahr 2018. Heiß war es. Viele warme Sommerabende, Auberginen und Chillies. Ein neuer Bauwagen samt mobilen Podest hat unseren alten gelben Bauwagen ersetzt. Wunderbare rauschende Feste haben wir mit euch gefeiert.
Aber es war auch ein ganz schön trubeliges Jahr: die Proteste […]

Herzlich willkommen bei den Urbanen Gemeinschaftsgärten in Aachen

📅 10. Jan 2019   👩🏽‍🌾 Urbane Oasen Kommentare deaktiviert für Herzlich willkommen bei den Urbanen Gemeinschaftsgärten in Aachen





















Planungstreffen 2019

📅 7. Jan 2019   👩🏽‍🌾 Urbane Oasen Kommentare deaktiviert für Planungstreffen 2019

Am letzten Samstag war es wieder so weit. Das alljährliche Planungstreffen unseres Vereins wurde erfolgreich abgeschlossen. Themenschwerpunkte war die Identitätsfindung des Vereins. Wir haben uns methodisch mit unseren Werten, Symbolen, Vorbildern und Ritualen auseinander gesetzt. Dadurch haben wir Klarheit in diese heiß diskutierten Punkte gebraucht.

Zudem stand die Jahresplanung für das Jahr 2019 an! Wir werden euch im laufe des Jahres wieder viel Programm liefern. Wir freuen uns immer wieder über alte Bekannte und neue Gesichter in unserem interkulturellen Gemeinschaftsgarten. Beetpaten können wieder ihr eigenes Hochbeet beackern. Zudem sind Gartenstunden, Baunachmittage, Begegnungsabende und eine Veranstaltungsreihe zum Thema“ Zukunft gestalten“ geplant. Aber alles zu seiner Zeit. Wir freuen uns auf das kommende Jahr und informieren euch laufend über das anstehende Programm.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Buchbesprechung „Genial Lokal“

📅 20. Dez 2018   👩🏽‍🌾 Urbane Oasen Kommentare deaktiviert für Buchbesprechung „Genial Lokal“

Ein Buch macht Mut! Valentin Thurn, Gundula Oertel und Christine Pohl gehören alle drei der schreibenden Zunft an, sind Food-AktivistInnen und Mitglieder in Ernährungsräten (Köln und Berlin). Mit ihrer Bestandsaufnahme „Genial lokal – So kommt die Ernährungswende in Bewegung“ fassen sie auf knapp 300 Seiten zusammen, wie uns unsere Ernährungssouveränität und -sicherheit verlustig ging, vor allem aber wie wir sie zurückerobern können. Das Recht auf Nahrung ist ein verbrieftes Menschenrecht, aber in Wirklichkeit bestimmen einige wenige Konzerne über unsere Nahrungsmittel, das Saatgut und den Einsatz von Agrochemie. Die zunehmende Machtkonzentration dieser Unternehmen – wie die Fusion von Monsanto und Bayer – verspricht für die Umwelt und unsere Zukunft nichts Gutes und so werden in dem Buch kurz die verheerenden Auswirkungen von Monokulturen, Massentierhaltung, Pestiziden, Genmodifikationen, Rodungen, Börsenhandel mit Nahrungsmitteln etc. erwähnt.

Die Ernährungswende wird schon aufgrund des Zustands unseres Planeten zunehmend zur Notwendigkeit, doch allein in Deutschland ist es so weit gekommen, dass nur noch vier Supermarktkonzerne 85 % des Marktes unter sich aufteilen. Es sind weitgehend die Bundesregierung und die EU, die über unsere Nahrung entscheiden, bzw. die Lobbyisten der entsprechenden Firmen. Den Hebel dort anzusetzen, würde deren massiven Widerstand auslösen; aber was geschieht, wenn die Bürger und Bürgerinnen sich mit ihren Gemeinden und Städten zusammenschließen und gemeinsam über den Anbau und die Sicherung der Nahrung in ihrem Umfeld entscheiden? Das ist im Augenblick nur in kleinem, lokalem Rahmen möglich und „Genial lokal“ versteht sich als „Leitfaden zur Gründung von Ernährungsräten“, denn diese sind eine geeignete Schnittstelle zwischen Erzeugern, Verbrauchern und der Regionalpolitik, und erfüllen eine Vielzahl weiterer Aufgaben.

In Deutschland wurden erst im Jahr 2016 die ersten Ernährungsräte in Köln und Berlin gegründet, die es in den USA, Kanada und Südamerika schon seit rund 20 Jahren gibt. Doch innerhalb kürzester Zeit schossen Dutzende deutschsprachige Ernährungsräte wie Pilze aus dem Boden und trafen sich schon 2017 zu einem ersten Netzwerktreffen, das zweite fand im November 2018 statt. Die beiden Autorinnen und der Autor stellen Köln und Berlin als unterschiedliche Beispiele für Ernährungsräte ausführlicher vor. Während Köln die Politik mit ins Boot geholt hat, hat der Berliner Ernährungsrat davon Abstand genommen. Die Zielsetzungen sind aber ähnlich, es wird darüber beraten, welche politischen Rahmenbedingungen für eine Ernährungswende geschaffen werden müssen.

Das Autoren-Trio stellt viele Beispiele erfolgreicher Projekte vor, darunter die Solidarische Landwirtschaft Hansalim in Südkorea oder „Incredible Edible“ aus Todmorden in England, die beide von der Bürgerschaft getragen werden. In London wurde „Capital Growth“ als Top-down-Modell initiiert und alles durchgeführt, wofür sich Ernährungsräte auch einsetzen, nämlich die Einbindung und Motivation von Städtern, Lebensmittel an allen möglichen geeigneten Orten anzupflanzen. So entstanden neue Gemeinschaftsgärten, es wurden Brachflächen, Parks, Dächer, Schulhöfe und viele andere Stellen bepflanzt. Kopenhagen ist ebenfalls ein mustergültiges Beispiel dafür, was gelingen kann, wenn der politische Wille da ist. Schon 2010 lag der Bioanteil an der Nahrung in öffentlichen Küchen bei 75 %, derzeit bei  90 %.

Auch die Grenzen und Schwierigkeiten werden angesprochen:„Tatsächlich wäre es unsinnig zu erwarten, dass lokale Aktivitäten die durch Kolonialismus, Imperialismus und Neoliberalismus begründete Fehlverteilung von Ressourcen, Macht und Reichtum in der Welt allein aufzulösen vermöchten“(S. 105). Trotzdem hilft es, bei sich selbst zu schauen. Die Produktion von Fleisch verbraucht viele Ressourcen und ist umweltschädlich. Daher sollte unser übermäßiger Fleischkonsum verringert und teilweise durch schmackhafte pflanzliche Lebensmittel ersetzt werden. Auch muss das Bewusstsein für die ungeheure Lebensmittelverschwendung geschärft werden. Die Inklusion von Geringverdienern und bildungsferneren Schichten ist notwendig, aber nicht leicht, während die Einbindung von Kindertagesstätten und Schulen schon sehr gut gelingt. Generell besteht das Bestreben, möglichst viele Bürger und Bürgerinnen für die Sache zu begeistern. “Ein entscheidender Erfolgsfaktor für Ernährungsräte ist es, alle Bereiche des lokalen Ernährungssystems im Rat repräsentiert zu haben: Produktion, Verbrauch, Verarbeitung, Verteilung und Verwertung.“ (S. 257).

„Genial lokal“ zeigt in erster Linie die Erfolge und Fortschritte. Im Weltagrarbericht stimmen über 500 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen darin überein, dass nur ökologische Anbaumethoden und regionale, kleinbäuerliche Landwirtschaft zukunftsfähig sind. Im Jahr 2015 wurde in Mailand der „Milan Food Policy Pact“ geschlossen, in dem sich die unterzeichnenden Städte zur Errichtung eines nachhaltigen Ernährungssystems verpflichten, das auf Inklusion, Resilienz, Sicherheit und Vielfalt beruht. Dazu gehören die deutschen Städte Berlin, Frankfurt am Main, Köln und international insgesamt 180 weitere (Stand Dezember 2018).

Das Buch enthält noch viele weitere Aspekte und bietet neben einem Überblick über die Gesamtsituation konkrete Hinweise für die Gründung weiterer Ernährungsräte, die ein Sammelbecken und gemeinsames Sprachrohr für viele nahrungsbezogene Initiativen sind. Als Netzwerk vermögen sie so als möglichst breites Bündnis aufzutreten und ihre Vision von einer nachhaltigen Zukunft vorzustellen und durchzusetzen. Essen und alle Rahmenbedingungen darum herum, zu denen vor allem existenzsichernde Einkünfte für die Erzeuger und Erzeugerinnen gehören, sind ein Politikum. Nur auf politischer Ebene kann dieser Wandel erreicht werden. „Genial lokal“ lädt aber auch zum kurzen Innehalten ein, um sich an den bisherigen Fortschritten zu erfreuen. Diese Erfolge sind angesichts der einseitigen Machtverteilung umso kostbarer.

Helga Fitzner
Freie Journalistin, Köln

Alles Kohl oder was?

📅 20. Dez 2018   👩🏽‍🌾 Urbane Oasen Kommentare deaktiviert für Alles Kohl oder was?

Mitte November haben wir eine neue Eventreihe gestartet mit dem Kochabend “Alles Kohl oder was?”. Hierbei geht es uns darum, gemeinsame Aktivitäten zum Thema nachhaltige Ernährung in der Stadt mit euch zu machen.

Als Auftakt wagten wir bei einem gemeinsamen Kochabend erste Annäherungsversuche und befreiten den Kohl von seinem staubigen Image. Denn es stellt sich heraus: Kohl muss nicht immer fünf Stunden kochen und seinen Geruch auch nicht im ganzen Haus verteilen. Ganz im Gegenteil: Kohl schmeckt tatsächlich richtig lecker, ist furchtbar vielfältig und vor allem wird er häufig regional und saisonal bezogen.

Eine gemütliche Runde haben wir zum Anlass genommen, um unser heutiges Lebensmittelsystem kritisch zu diskutieren und den individuellen Einfluss zu reflektieren. 2019 sollen weitere praktische Veranstaltungen zur nachhaltigen Ernährung stattfinden.

 

Rotkohlsalat

Roher Rotkohlsalat mit Birne und Walnüssen

📅 19. Dez 2018   👩🏽‍🌾 Urbane Oasen Kommentare deaktiviert für Roher Rotkohlsalat mit Birne und Walnüssen

Roher Rotkohlsalat mit Birne und Walnüssen

Hier ein Rezept von unserem Kohl Kochabend. Die kommenden Monate werden die anderen Rezepte veröffentlicht.

Zutaten

  • 1 Rotkohl
  • 3-4 Birnen
  • Eine Handvoll geschälte Walnüsse
  • Olivenöl
  • Apfelessig (oder anderer Essig oder Zitronensaft)
  • 2 TL Zimt
  • Salz

Zubereitung

  • Den Rotkohl waschen und wenn nötig die äußere Schicht Blätter entfernen (Diese kann man übrigens prima als Schälchen für Brot etc. nutzen!)
  • Rotkohl vierteln und in möglichst feine Streifen schneiden (Der Strunk ist auch sehr gut essbar!)
  • Nun den Kohl mit etwas Olivenöl, Essig und Salz vermischen und mit den Händen ca. 5 Minute kräftig massieren (dadurch wird er weich und verliert Flüssigkeit!)
  • Die Birnen in Würfel oder Scheiben schneiden und zusammen mit den Walnüssen dazu geben
  • Den Salat mit Zimt abschmecken und bei Bedarf noch mehr Öl, Essig, Salz etc. verwenden.

Tipp:

Der Salat hält sich ein paar Tage im Kühlschrank und kann toll mitgenommen werden!

F.I.N.K.e.V. sucht erfahre HandwerkerInnen für die Leitung des Baunachmittags

📅 14. Dez 2018   👩🏽‍🌾 Urbane Oasen Kommentare deaktiviert für F.I.N.K.e.V. sucht erfahre HandwerkerInnen für die Leitung des Baunachmittags

Seit 2016 unterhält der gemeinnützige Kölner Verein F.I.N.K.e.V. einen interkulturellen Gemeinschaftsgarten in Vogelsang. Von Anfang an war der Baunachmittag teil des Konzepts. Auf dem 3000 Quadratmeter großen Grundstück können Bauprojekte vielfältiger Art umgesetzt werden.

So wurden bereits viele Hochbeete und Sitzgelegenheiten aus Paletten, ein Abdach, eine Komposttoilette und viele kleinere Projekte umgesetzt.

Zur Verfügung stehen viele Werkzeuge, kleine Lagermöglichkeiten, Paletten als Baumaterial und ein Bauwagen.

Wir suchen eine zuverlässige Person die Lust hat Sonntags zwei Mal im Monat von 13 – 18 Uhr eine Baugruppe anzuleiten. Wir erwarten das selbstständige Planen und Umsetzten von Projekten, den Willen Upcycling und Recycling als Methoden einzubauen, eine gute Kommunikationsfähigkeit, die Fähigkeit mit Menschen allen Alters zu arbeiten und gemeinsam mit Ihnen Projekte umzusetzen.

Wir bieten einen tollen Verein, die Unterstützung einer Koordination, z.B. bei der Bewerbung der anstehenden Projekte, 3000 Quadratmeter Freiheit und eine Aufwandsentschädigung der ehrenamtlichen Arbeit in Höhe einer Übungsleiterpauschale von 2400 € pro Jahr.

Bei Interesse meldet euch bitte unter folgender Mailadresse: info@finken-koeln.de

Bitte sendet uns eine kurze Beschreibung eurer Person, bestenfalls auch eure handwerklichen Erfahrungen und Erfahrungen beim Anleiten von Gruppen. Wir freuen uns auf Rückmeldungen und sind offen für alle, die für das Projekt Interesse zeigen und es sich zutrauen, egal ob Auszubildende, StudentInnen oder RentnerInnen.

Mit freundlichen Grüßen

Jens

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Dialog-Konferenz erweiterte die Schnittmenge zwischen freiwirtschaftlichen Vereinen

📅 12. Dez 2018   👩🏽‍🌾 Urbane Oasen Kommentare deaktiviert für Dialog-Konferenz erweiterte die Schnittmenge zwischen freiwirtschaftlichen Vereinen

Am 1. und 2. Dezember 2018 fand am Lernort Wuppertal eine kleine und feine Dialog-Konferenz statt. Die Veranstaltung trug den langen und dafür präzisen Titel „Von der Gruppe zur Sache – Wie können zukünftige Zusammenarbeit und Aktionen gestaltet werden, um für die Verbreitung und Umsetzung einer freiheitlichen Ordnung spürbare Wirksamkeit zu entfalten?“ Veranstaltet wurde sie vom Seminar für freiheitliche Ordnung (SffO) e.V., vom Freiwirtschaftlichen Jugendverband Deutschland (FJvD) e.V. mit seinem Lernort Wuppertal, vom Förderverein Natürliche Wirtschaftsordnung (FV NWO) e.V. und der Agentur für Freiheit. Letztere hatte die Konferenz konzipiert und begleitete sie auch. Es zeigte sich, dass im Lauf der Konferenz die Schnittmenge zwischen SffO, FJvD, FV NWO und Lernort erweitert werden konnte. Damit wurde das Fundament für die Fortsetzung der Zusammenarbeit gestärkt. Ein weiteres Ergebnis war, dass die Agentur und das SffO einen Prototypen für eine Veranstaltung im Rahmen der Workshopreihe „Wirtschaft und Gesellschaft“ entwickeln werden.

Es ist Zeit, wir müssen handeln!

📅 30. Nov 2018   👩🏽‍🌾 Urbane Oasen Kommentare deaktiviert für Es ist Zeit, wir müssen handeln!

Wir müssen Handeln, für unsere Kinder und deren Kinder!

Wir befinden uns gerade in einer gigantisch großen Umwälzungsphase. Auf allen Ebenen verändern sich Dinge rasend schnell. Die vierte industrielle Revolution ist voll im Gange.

Das überfordert Menschen und lässt sie häufig so reagieren, dass sie den Kopf in den Sand stecken. Sie verlieren ihre Hoffnung und ihre Selbstwirksamkeit. Andere versuchen die Veränderungen zu ignorieren, lassen sich ablenken oder reagieren mit Wut und Frust auf eine sich immer schneller verändernde Welt. Die Welt ist zu komplex geworden, um sie zu verstehen. Wer sich aufmacht, alles zu verstehen, wird scheitern. Wer möglichst viel Wissen anhäuft, mit dem Ziel die Komplexität der Welt zu kontrollieren, ist ebenfalls auf dem Holzweg.

Um diese Wut oder Ohnmacht nicht aufkommen zu lassen ist es wichtig, dass man sich klar macht was zur Zeit die wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit sind. Nach Yuval Noah Harari, einem weltberühmten Historiker aus Israel, gibt es 3 existenzielle Herausforderungen, die die Menschen und die Menschheit an sich bedrohen.

Die drei existenziellen Herausforderung unserer Zeit:

1. Atomare Bedrohung

Eine davon ist eine alte Bekannte. Die nukleare Bedrohung, die zwar etwas aus dem Bewusstsein geraten ist, aber immer noch eine Bedrohung für die Menschheit und den Planeten an sich darstellt. Sie gibt aber tatsächlich auch Hoffnung. Denn die Weltgemeinschaft hat sich darauf geeinigt, dass diese Technologie, also Atombomben, nicht genutzt werden soll. Hiroschima und Nagasaki waren zwei historisch gesehen einzigartig schreckliche Angriffe mit diesen unmenschlichen Waffen.

Anschließend verständigte sich die Weltgemeinschaft darauf, dass das Risiko durch einen Atomkrieg so groß ist, dass es in keinem Fall gerechtfertigt ist Atomkriege zu führen. Zum ersten mal in der Geschichte der Menschheit wurde für ein globales Problem gemeinsam ein Umgang gefunden.

2. Ökologische Krise / Klimawandel

Die zweite Bedrohung für die gesamte Menschheit ist die ökologische Krise, mit dem Klimawandel als Anführer. Sollte nicht schnell und entschlossen gehandelt werden, dann wird sich das Weltklima bis 2050 um 2 oder mehr Grad erhöhen. Wir konnten diesen Sommer am eigenen Körper spüren, dass wir uns schon mitten im Klimawandel befinden. Es wollte einfach nicht regnen und die Gärtner hatten hart zu kämpfen. Selbst die Bäume wurden gewässert.

Neben den Leugnern des durch den Menschen verursachten Klimawandels, gibt es viele Menschen die sich dem Thema bewusst sind, aber nicht bereit etwas zu ändern. Dabei ist Veränderung ein stätiger Begleiter in der heutigen und zukünftigen Gesellschaft. Es ist nur die Frage ob ich die Veränderung mitgestalte oder den Kopf in der Sand stecke und die Einstellung vertrete, dass ich doch sowieso nichts erreichen kann. Wenn wir uns nicht engagieren, werden kritische Punkte erreicht, nach denen auch die besten Maßnahmen die Erwärmung des Planeten nicht mehr aufzuhalten können.

Unsere Kinder und deren Enkel haben dann keine Chance mehr und werden uns fragen: „Warum hast du nichts getan?“ Wir dürfen nicht zulassen, dass es dazu kommt, sondern müssen handeln! Jetzt!!!

Digitalisierung // Automatisierung // Künstliche Intelligenz

Eine weitere Bedrohung macht sich am Horizont bereit. Während wir die nukleare Bedrohung kennen und einen Umgang damit gefunden haben (der zu verteidigen ist), wir mitten in der ökologischen Krise stecken, kommt die dritte Bedrohung der Menschheit schleichend daher.

Digitalisierung, Automatisierung und künstliche Intelligenz werden unser Leben so wie wir es kennen komplett auf den Kopf stellen. Seit der Erfindung des Internets hat sich alles geändert. Doch diese Entwicklung ist nur der Anfang von wieder Neuem. „Jeder Bereich unseres Wirtschaftens wird gegenwärtig digitalisiert, von der Beschaffung der Rohstoffe über die Produktion, das Marketing, den Vertrieb, die Logistik bis hin zum Service“ (R.D. Precht, Philosoph: Jäger, Hirten, Kritiker)

Das hat massive Auswirkungen auf uns als Gesellschaft, die sich vor allem über Arbeit und Lohnerwerb definiert. Die Digitalisierung hat mindestens zwei Seiten. Eine hoffnungsvolle, denn sie birgt die Chance, fantastische neue Errungenschaften zu gestalten. Es stehen Erfindungen an, die der Menschheit in der Gesundheit oder der Mobilität extrem nützlich sein können. Arbeit die heute keiner machen möchte, könnten von Robotern oder Maschinen übernommen werden. Die Menschen könnten sich mit Dingen beschäftigen, die sie wirklich interssieren und faszinieren, anstatt Tag für Tag einen seelenlosen Job zu machen, der sie krank macht.

Das andere Gesicht sieht ganz anders aus. Die Digitalisierung macht es möglich Digitale Diktaturen zu schaffen in denen die Menschen nicht nur total überwacht werden, sondern auch durch künstliche Intelligenz und Belohnungs- und Bestrafungssysteme in ihrem Verhalten kontrolliert und gesteuert werden. Erste Tests sind in China bereits real und sollen bis 2020 landesweit eingeführt werden. Autonome Killerroboter könnten in Zukunft in Schlachten geschickt werden und Algorithmen über Leben und Tod entscheiden.

Beides ist möglich, vielleicht sogar parallel. Wichtig ist dabei sich klar zu machen: Nicht die Digitalisierung gestaltet sich, sondern die Menschen gestalten die Digitalisierung! Gestalten wir die neue Herausforderung mit oder lassen wir andere für uns entscheiden.

Sind diese Entscheidungsträger am Wohl der Gemeinschaft interessiert oder vertreten sie ihre eigenen Interessen mehr als das Gemeinwohl. Wollen wir für unsere Kinder und Enkel eine lebenswerte Zukunft hinterlassen, sind wir hier gefragt die Herausforderungen anzunehmen und eine menschenwürdige Zukunft zu schaffen.

 

Was können wir tun?

Wir als Verein können nicht die großen Räder der Geschichte drehen. Die nukleare Bedrohung werden wir im Finkennest überhaupt nicht beeinflussen können. Der ökologischen Krise zu begegnen hingegen ist eines der Kernziele von Urbanem Gärtnern.

Daher laden wir euch ein in diesem Bereich aktiv zu werden. Setzt euch für lokale Lebensmittelproduktion ein und baut euer eigenes Gemüse im Finkennest an. Erlebt die Gemeinschaft und findet Verbündete, die sich für diese Ziele aktiv einsetzen. Entwickelt mit uns Ziele und Geschichten, die es wert sind verfolgt und erzählt zu werden. Am Ende ist das nicht so schwer und macht zudem eine Menge Spaß!

Zur digitalen Herausforderung: Menschen im Finkennest zu treffen, die Ideen haben sich dieser Herausforderungen zu stellen, ist hoch. Kommt doch vorbei und fragt nach, wenn es euch interessiert.

Wir hoffen wir konnten mit dem Artikel klar machen, wie dringlich es ist aktiv zu werden. Was Hoffnung macht, ist, dass es viele tolle Ideen und Geschichten für eine enkelgerechte Zukunft, die die Würde des Menschen stärkt. Aber Ideen und Wissen haben noch nie dazu geführt Veränderungen zu gestalten, sondern erst deren Ausführungen durch konkrete Taten.

Also auf geht’s! Los! Tut was, bewegt was, egal ob bei uns im Finkennest oder wo anders. Erzählt euch Geschichten von einer wünschenswerten Zukunft, informiert euch über die wichtigen Themen eurer Zeit, lasst euch nicht zu sehr ablenken, unterschreibt Petitionen oder sprecht mit euren Volksvertretern und lokalen Politikern. Schaut was ihr dazu beitragen könnt positive Geschichten wahr werden zu lassen!

Jens von F.I.N.K.e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Beginn der Wintersaison

📅 21. Nov 2018   👩🏽‍🌾 Urbane Oasen   💬 No Comments »

Es ist nun schon richtig kalt geworden und in den Garten und die Beete kehrt eine spätherbstliche Ruhe ein. Während die Arbeiten im Garten werden weniger wollen wir die Winterpause nutzen, um auf das Jahr zurückzublicken, Pläne für das Kommende zu machen und weiter den Prozess um die Hallen Kalk zu verfolgen und aktiv einzuwirken.
In […]

Das 8. Türchen des Kulturellen Adventskalenders UNERWARTET erwartet am SA 08.12.2018

📅 18. Nov 2018   👩🏽‍🌾 Urbane Oasen   💬 No Comments »

Auch in diesem Jahr ist die Ermekeilinitiative in alter Tradition (seit 2014) wieder mit dabei :-)

Wir freuen uns auf einen feierlichen, gemütlichen, besinnlichen, kulturellen und gemeinschaftlichen Abend mit hoffentlich wieder vielen Gästen.

Das Türchen öffnet um 19:30h und es gibt natürlich auch wieder Glühwein und Gebäck :-)

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-Kultur statt Schokolade-

Das Adventskalenderprojekt UNERWARTET erwartet des Kath. Bildungswerks Bonn in Kooperation mit der Gemeinde St. Petrus

Auch in diesem Jahr hat das Kath. Bildungswerk Bonn die BewohnerInnen der Bonner Nordstadt eingeladen, sich mit kulturellen Ereignissen am Kulturellen Adventskalender UNERWARTET erwartet zu beteiligen und vom 1.-24.12.2018 ihre Häuser und Wohnungen zu öffnen. Entstanden sind insgesamt 18 kulturelle Ereignisse an 16 Adventstagen. Bitte beachten: Am 2.12. und 8.12.2018 finden jeweils zwei Veranstaltungen statt.

Der Eintritt ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Kommen Sie einfach vorbei!

http://www.unerwartet-erwartet.de/

Wir alle sind endlich wieder gefragt

📅 16. Nov 2018   👩🏽‍🌾 Urbane Oasen Kommentare deaktiviert für Wir alle sind endlich wieder gefragt

Am kommenden Montag, 19. November 2018, sind wir alle nach langer Zeit mal wieder gefragt. Um 18 Uhr beginnt im Alfred-Müller-Armack-Berufskolleg, Brüggener Straße 1, eine Informationsveranstaltung der Stadtverwaltung zum aktuellen Stand der Pläne für die Parkstadt Süd. Zwei Jahre haben wir so gut wie nichts gehört. Jetzt präsentieren die Büros „Ortner+Ortner Baukunst“ und „BSV, Büro für Stadt- und Verkehrsplanung“ ihre Ideen. Danach werden die Themen „Mobilität/Verkehr“, „Nutzung/ Städtebauliches Erscheinungsbild“, „Freiraum“ und „Grüngürtel“ an vier Thementischen diskutiert. Die Bürger sind aufgerufen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Nur damit da keine Missverständnisse entstehen: Es handelt sich nicht um eine Bürgerbeteiligung im klassischen Sinn. Die Verwaltung hat kraft ihrer unendlichen Weisheit und Güte beschlossen, das Volk nach Jahren der Stille mal wieder zu informieren. Mehr nicht. Aber immerhin.

Das Büro „Ortner+Ortner Baukunst“ hat Mitte des Jahres den politischen Gremien eine „Integrierte Rahmenplanung“ vorgestellt. Diese bereits sehr konkreten Vorstellungen findet Ihr zusammen mit Erläuterungen der Verwaltung dazu hier. Lasst Euch von der Seitenzahl nicht erschrecken. Man kann durchblättern und die zweite Hälfte ist für uns völlig uninteressant. Diese Rahmenplanung wird am Montag im Mittelpunkt stehen. Die Geschosszahlen sind wirklich beachtlich, aber in einer an Wohnungsnot leidenden Stadt wohl unvermeidlich.

Enttäuscht sind wir NeuLänder natürlich, dass der neue Grüngürtel in dem Rahmenplan nicht vorkommt. „Ortner+Ortner Baukunst“ haben sich nicht mit dem Grün beschäftigt. Bis auf den Umstand, dass sie fast alle Spielplätze, die für das neue Veedel auf dem Großmarktgelände vorgesehen sind, in den späteren Grüngürtel verschoben und damit das Glück der Investoren gesteigert haben. Gemeinschaftsgärten, und das ist unsere zweite Enttäuschung, kommen letztlich auch nicht vor beziehungsweise sind geplant in kleinen Innenhöfen mit acht- und mehrgeschossiger Bebauung. Die haben doch einen Schatten, oder? Viele Fragen also, die am kommenden Montag zu stellen sind.

Wir NeuLänder üben grundsätzliche Kritik an dem Verfahren. Im Moment lädt die Verwaltung uns Bürger ein nach dem Motto „Der Herr hat‘s gegeben, der Herr hat‘s genommen“. Wir wollen raus aus der Bittsteller-Rolle und die Bürgerbeteiligung institutionalisieren. Wir befürchten nämlich, dass die Verwaltung ab jetzt die Bürger nur noch beteiligen will im Rahmen dessen, was bei der Aufstellung eines Bebauungsplans gesetzlich vorgeschrieben ist. Dann hat es die Verwaltung leicht und der Bürger das Nachsehen. NeuLand schlägt einen sogenannten Rahmenplanungsbeirat vor, wie er für ein Gebiet in Braunsfeld/Müngersdorf/Ehrenfeld bereits seit Jahren zuverlässig arbeitet. Alle drei Monate treffen sich Bürger, Politiker, Verwaltung und Investoren und diskutieren über die Planungen. Der Beirat gibt Empfehlungen an die Politiker in den Bezirksvertretungen Lindenthal und Ehrenfeld. Die Verwaltung schreibt ein Protokoll. In Porz gibt es nach dem Hertie-Abriss ebenfalls einen Beirat, in dessen Geschäftsordnung festgelegt ist, welche Initiativen Vertreter für den Rat benennen. Wir NeuLänder wünschen uns eine Mischung aus beiden Beirats-Geschäftsordnungen für den zukünftigen Rahmenplanungsbeirat Parkstadt Süd.

Wintersaison bei F.I.N.K.e.V.: Was alles ansteht

📅 12. Nov 2018   👩🏽‍🌾 Urbane Oasen Kommentare deaktiviert für Wintersaison bei F.I.N.K.e.V.: Was alles ansteht

Auch wenn das Wetter es nicht eindeutig erkennen lässt. Der Winter steht vor der Tür. Für unseren interkulturellen Gemeinschaftsgarten bedeutet es, dass wir uns etwas zurückziehen und mehr Ruhe aufm dem Platz herrscht. Mehrere Projekte haben oder werden für dieses Jahr ihren Abschluss finden, wie der Begegnungsabend und das Familienprojekt. Der Gartennachmittag und der Baunachmittag hingegen werden reduziert weiterlaufen. Insgesamt wollen wir uns mehr Zeit für die Planung des Jahres 2019 nehmen. In kommenden Jahr stehen viele spannende Projekte an, die gut vorbereitet werden wollen!

Zunächst möchten wir euch aber noch einmal kurz über ein Highlight informieren, dass sich am letzten Mittwoch im Finkennest ereignet hat. Damit meine ich ausnahmsweise nicht die Gartenstunden, sondern den Martinsumzug der Brunnenkinder der schon im zweiten Jahr in Folge im Finkennest sein Ende fand. Viele Kinder und Eltern liefen zunächst begeistert singend durch das Biesterfeld um anschließend im Finkennest einzukehren und dort bei Lagerfeuer, Glühwein und Kinderpunsch das Fest des heiligen St. Martin zu feiern. Wir sind froh, dass wir als Verein den Brunnenkindern mit unserem Gelände eine würdigen Rahmen geben konnten und hoffen darauf, dass die ein oder andere Familie auch weiterhin den Weg zu uns findet.

Ab jetzt gelten für alle laufenden Projekte folgende Termine:

Winter-Gartensaison 2018/19:

  • jeden 1. und 3.  Mittwoch im Monat  finden ab 15.00 Uhr unsere „Gartenstunden“ statt. Alles rund ums Thema Gärtnern wird hier mit unseren Gartenkoordinatoren Mira und Stefani gemeinsam besprochen und durchgeführt
  • jeden 4. Sonntag im Monat ab 13.00 Uhr gibt es dann den Baunachmittag im Finkennest. Hier wird gebaut, gewerkelt, gegärtnert und gemeinsam Zeit verbracht. Aktuell bauen wir an einem Tomatengewächshaus und versuchen unseren Bauwagen winterfest und gemütlich zu machen
  • last but not least: das Vereinstreffen findet ab jetzt jeden 3. Mittwoch im Monat um 18.30 statt. Treffpunkt ist das Finkennest

Wir würden uns sehr freuen wenn uns die alten Mitglieder treu bleiben und neue dazu kommen. Folgende Termine finden zusätzlich zu den oben genannten regelmäßigen Veranstaltungen statt.

  • Mitgliederversammlung: Eingeladen sind alle Mitglieder von F.I.N.K.e.V.. Es soll wird der alte Vorstand entlastet und ein neuer steht zur Wahl. Zudem stehen weitere spannende Punkte auf der Tagesordnung. Mehr dazu noch kurz vor dem Treffen.
    • Termin: 03.12.2018: 19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Stiftung Leuchtfeuer Neptunplatz 6 c
  • Planungstreffen: Wie auch schon im letzten Jahr möchten wir uns wieder die Zeit nehmen das anstehende Jahr zu planen. Damit jeder der Interessiert ist seine Ideen einbringen kann werden wir wieder ein Planungstreffen ansetzen. Sobald hier ein Termin und ein Rahmen feststeht versenden wir noch einmal einen Newsletter dazu.

 

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NeuLand goes Hambach – Ein Erlebnisbericht

📅 19. Okt 2018   👩🏽‍🌾 Urbane Oasen Kommentare deaktiviert für NeuLand goes Hambach – Ein Erlebnisbericht

Natürlich waren auch viele NeuLänder bei der Großkundgebung am Hambacher Forst vor Ort. Unsere uneingeschränkte Solidarität gilt allen, die sich für den Erhalt des Waldes dort einsetzen. Und auch wir NeuLänder fordern, dass endlich Schluss sein muss mit der Verstromung von Kohle. Stefan von NeuLand hat auf meine-südstadt.de seine Erlebnisse bei der Demo beschrieben. Wenn Ihr mögt, könnt Ihr hier lesen, was er erlebt hat.

Ernste Gespräche, ganz viel Spaß und noch mehr Wespen: Das Sommercamp 2018

📅 19. Okt 2018   👩🏽‍🌾 Urbane Oasen Kommentare deaktiviert für Ernste Gespräche, ganz viel Spaß und noch mehr Wespen: Das Sommercamp 2018

Natürlich ging es beim Sommercamp der Urban-Gardening-Szene auch darum, in den Workshops etwas Neues zu lernen. Aber mindestens so wichtig war die Selbstvergewisserung der Akteure aus den Gemeinschaftsgärten, nicht allein zu sein. „Die Probleme ähneln sich sehr“, sagte Gudrun Walesch von der „Anstiftung“, die zum siebten Mal die Gärtnerinnen und Gärtner aus Deutschland und dem benachbarten Ausland zu einem gemeinsamen Wochenende eingeladen hatte. Von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag traf man sich in diesem Jahr im Gemeinschaftsgärten „NeuLand“ in Köln-Bayenthal, der mit einer Fläche von 10.000 Quadratmetern der größte mobile Garten dieser Art in Deutschland ist.Auch die Wespen trafen sich zum Sommercamp.
Das erste Sommercamp fand 2012 auch im NeuLand-Garten statt. „Ihr habt die Messlatte für alle anderen damals schon sehr hoch gelegt, was Organisation und Verpflegung angeht“, lobte Daniel Überall, Vorstand der „Anstiftung“ das Org-Team, dem neben Mitgliedern von NeuLand auch Helfer aus anderen Kölner Gemeinschaftsgärten angehörten. „Aber diesmal habt Ihr Euch selbst übertroffen“, fuhr der „Anstifter“ in seinem Schlusswort am Sonntag fort.
700 Gärten in Deutschland
Überall war es auch, der die Teilnehmer zu Beginn des Sommercamps begrüßt und auf die Dynamik der Urban-Gardening-Bewegung hingewiesen hatte. Die Anstiftung hat die Projekte bundesweit gezählt und kartiert. „Als wir 2012 zum ersten Sommercamp eingeladen hatten, gab es in Deutschland 170 Gemeinschaftsgärten. Heute sind es über 700.“ Die Dynamik wollte auch Dr. Joachim Bauer, stellvertretender Leiter des Kölner Grünflächenamtes, nicht bestreiten. Bauer saß zusammen mit Judith Levold, Vorstand des NeuLand e.V., Claire Duvernet, Stadtplanerin, und Dr. Christa Müller, Vorstandsvorsitzende der Anstiftung, auf einem Podium. Die Diskussion zum Thema „Brauchen Städte Urban Gardening?“ moderierte Daniel Überall.
Überall, Levold, Bauer, Duvernet und Müller (v.l.) auf dem Podium.
Nicht festlegen mochte sich Dr. Bauer, ob urbane Gärten öffentliche, halböffentliche oder private Räume sind. „Es ist ja so, dass hier einige Menschen aktiv sind, andere aber auch nicht.“ „Das gilt natürlich für jeden Park“, merkte Judith Levold an. Bauer betonte die Wichtigkeit von Gemeinschaftsgärten gerade in einer Großstadt wie Köln. Neben dem Gärtnerischen stehe das Soziale in den Projekten im Mittelpunkt. Christa Müllers Forderung nach Verwaltungsinitiativen zur Verstetigung der Projekte nahm der stellvertretende Amtsleiter zurückhaltend auf. „Viele Flächen, auf denen gemeinsam gegärtnert wird, sind als Bauland ausgewiesen. Und dass in Köln viele neue Wohnungen gebaut werden müssen, steht außer Frage. Da stehen sich zahlreiche Ämter mit sehr unterschiedlichen Interessen gegenüber.“ Bauer räumte ein, dass Urban Gardening in Köln in Politik und Verwaltung derzeit keine besondere Rolle spiele. Er empfahl den Aktivisten, lauter und vernehmlicher ihre Interessen zu vertreten. „Sie müssen sichtbarer werden in der Zivilgesellschaft. Sie müssen sich politische Mehrheiten sichern. Dann kann die Verwaltung in Ihrem Sinne nach Lösungen suchen, wenn Projekte bedroht sind.“
Die Eröffnung der Ausstellung in der Halle des Volkes.
Claire Duvernet hat lange in New York gelebt und die Urban-Gardening-Szene im East Village untersucht. Sie wies auf ein Dilemma hin, das viele Projekte dort aber auch in Europa erleben. „Es gibt Stadtteile, die aufgrund schlechter wirtschaftlicher Entwicklungen verkommen sind. Nicht genutzte Flächen erobern Gemeinschfatsgärten. Nicht zuletzt sorgen dafür, dass die ehemals heruntergekommenen Stadtviertel einen Aufschwung erleben, der sie dann wieder für Immobilien-Investoren interessant macht. Dann sind als erstes wieder die Gemeinschaftsgärten bedroht.“
Ausstellung in der Halle des Volkes
Über die Entwicklung in New York informiert eine Ausstellung in der „Halle des Volkes“ auf dem NeuLand-Gelände, die während des Sommercamps eröffnet wurde und noch bis zum Kartoffelfest im Garten am 6. Oktober zu sehen ist. Texte und Fotos auf zehn Schautafeln dokumentieren die Entwicklung im East Village, die geprägt ist von Kämpfen um den Erhalt von Gärten mit Siegen und Niederlagen.
„Grün zuerst“ forderten die Aktivisten mit Schablone und Sprühkreide.
Der NeuLand-Garten liegt in einem 100 Hektar großen Sanierungsgebiet, dessen Herzstück der Kölner Großmarkt ist. Dort sollen nach dessen Umzug 2023 mindestens 3500 Wohnungen und eine 27 Hektar große Grünfläche entstehen. Die Stadtverwaltung hat den Bürgern einen Pionierpfad versprochen, auf dem sie einen Vorgeschmack auf das zukünftige Grün bekommen sollen. Dieser Pfad lässt seit zwei Jahren auf sich warten. Während des Sommercamps schlugen sich 20 Aktivisten durch die Büsche und markierten den Pfad mit Sprühkreide und dem Slogan „Grün zuerst“. Über die Vernetzung der Kölner Urban-Gardening-Szene referierte Doro Hohengarten, bis vor kurzem erste Vorsitzende des NeuLand e.V. Sie berichtete von der Einrichtung eines Ernährungsrates für die Stadt, der auch von Politik und Verwaltung unterstützt worden sei. „Wir möchten erreichen, dass Köln im wahrsten Sinne des Wortes essbarer wird. Gemeinsam mit zahlreichen Initiativen, Bauern aus der Umgebung und Vertretern aus dem Stadtrat und den beteiligten Ämtern sind wir auf einem guten Weg. Die Oberbürgermeisterin unterstützt uns.“ Der lange Marsch der Gemeinschaftsgärtner durch die Institutionen hat längst begonnen.
Doro spricht über den Ernährungsrat und die Vorteile der Vernetzung.
Jeder belegte seine Pizza höchst individuell.
Lecker wie gewohnt: Die NeuLand-Pizza aus unserem Lehmofen.
„Grün zuerst“ lautete die Forderung an Politik und Verwaltung für die Parkstadt-Süd.
Auf Exkursion beim Stadtwinzer Thomas Eichert.
Shimeles stellt seinen Technik-Workshop vor.

Urban Gardening Sommercamp 2018 startet erneut auf NeuLand

📅 19. Okt 2018   👩🏽‍🌾 Urbane Oasen Kommentare deaktiviert für Urban Gardening Sommercamp 2018 startet erneut auf NeuLand

Hurra! Mehr als 100 Vertreterinnen und Vertreter von Urban-Gardening-Projekten aus ganz Deutschland kommen von 31.8. bis 2.9. zum „Urban Gardening Sommercamp“ im Gemeinschaftsgarten NeuLand zusammen. Themen der Stadtentwicklung, aber auch der praktischen Nachhaltigkeit stehen auf dem Programm der Veranstaltung, die als Barcamp angelegt ist: Die Teilnehmenden selbst bieten Workshops und Sessions an.
Das Camp findet seit 2012 jährlich statt und kehrt mit seiner 7. Ausgabe nach Köln zurück, wo das erste Sommercamp ausgerichtet wurde. Veranstalter ist die Anstiftung in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Gemeinschaftsgärten Köln und dem Kölner NeuLand e.V. Anmeldung bitte über die Anstiftung.
Folgende Veranstaltungen des Sommercamps sind öffentlich, hierfür ist eine Anmeldung nicht erforderlich:
Freitag, 31.8., 20 Uhr: Eröffnung der Ausstellung „Grow Me a Garden – Gemeinschaftsgärten im New Yorker East Village“
Samstag, 1.9., 14 Uhr: Workshop „Parkstadt Süd“
Samstag, 1.9., 17:30 Uhr: Podiumsdiskussion: Braucht die Stadt Urban Gardening?

Glasglasglas! Ein DIY-Glas-Upcycling-Workshop mit Knacks

📅 19. Okt 2018   👩🏽‍🌾 Urbane Oasen Kommentare deaktiviert für Glasglasglas! Ein DIY-Glas-Upcycling-Workshop mit Knacks

Am 31. Mai trafen wir uns in der Halle des Volks, dem Langbau in der Mitte des Garten, zum Upcycling-Workshop „Aus Glasflaschen Trinkgläser, Windlichter und Vasen machen“. Lilia hatte nach Anleitung im Web eine Glasschneide-Maschine selbst gebaut, Nele brachte ihre Ready-to-go-Maschine aus dem Internet mit, und los ging’s! Am Ende waren wir zu zwanzigst – hier unsere kleine Bildergalerie und Anleitung zum Nachmachen:

So schön war NeuLand schon lange nicht mehr!

📅 19. Okt 2018   👩🏽‍🌾 Urbane Oasen Kommentare deaktiviert für So schön war NeuLand schon lange nicht mehr!

Es gab vor ein paar Jahren mal eine Gruppe Senioren aus Chorweiler, denen schon beim Eintreten in unseren Garten vor Schreck der Rollator aus den Händen fiel: „Dat soll ene Jarde sing??“
Diese Zeiten sind vorbei. Wir haben weiterhin allen Grund, stolz auf den NeuLand-Garten zu sein, diesen von hunderten Menschen geschaffenen, geliebten und gepflegten Ort der Nachhaltigkeit, der Freiheit, der Schönheit, der Vielfalt und der Kreativität.
Dieses Jahr allerdings muss man sagen: So aufgeräumt waren wir lange nicht mehr. Viele Beete sind tiptop gepflegt – dafür verantwortlich sind u.a. die rund 100 Gärtnerinnen und Gärtner, die diese Saison mitmachen. Eine kleine Bilderschau:

(alle Fotos: (c) NeuLand/Doro Hohengarten)

Alles neu macht der Oktober…

📅 17. Okt 2018   👩🏽‍🌾 Urbane Oasen   💬 No Comments »

… ausnahmsweise nicht nur der Mai in diesem Jahr bei uns.
Wie schon im letzten Newsletter angekündigt, haben sich auf der Pflanzstelle nun größere optische Veränderungen vollzogen. Im Endeffekt ging nun doch alles schneller, als erwartet. Kaum eineinhalb Monate, nachdem uns bekannt war, dass wir den gelben Bauwagen (bisher Dauerleihgabe) abgeben müssen, haben wir uns jetzt […]

Kuchenessen für den Hambi – Solikuchenverkauf!

📅 12. Okt 2018   👩🏽‍🌾 Urbane Oasen Kommentare deaktiviert für Kuchenessen für den Hambi – Solikuchenverkauf!

Kuchen essen und den Hambacher Forst retten? Klingt zu schön um wahr zu sein, doch wir wollen es versuchen. Helft uns und dem HAMBI! Kommt zu unserem Soli-Kuchenverkauf im StadtFrüchtchen-Garten! Das eingenommene Geld geht an die Aktivisten im Hambacher Forst.
Wann: Sonntag den 21.10 von 15-18Uhr
Wo: StadtFrüchtchen Garten am Nesselroder Hof, 53113 Bonn
 
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4. November: Politischer Suppentopf NRW

📅 18. Sep 2018   👩🏽‍🌾 Urbane Oasen Kommentare deaktiviert für 4. November: Politischer Suppentopf NRW

Tagesworkshop für Ernährungsrat-Aktive und Food-Aktivist*innen aus der Region

LutherLab, Alte Bahnhofstraße 166, 44892 Bochum (S-Bahn-Haltestelle: Bochum-Langendreer West)

Sonntag, 4. November 2018, 10:30-19:00 Uhr

In NRW brodelt’s! Dass Essen politisch und die Zeit reif für eine Ernährungswende ist, beweisen die vielen ernährungspolitischen Initiativen in der Region, darunter Ernährungsräte, Urban Gardeners, Lebensmittelretter*innen und viele mehr. Der Ernährungsrat Bochum (in Gründung) und der Verein Taste of Heimat, Initiator des Kölner Ernährungsrats und Träger des Projekts „Netzwerk der Ernährungsräte“, laden Ernährungsrat-Aktive und weitere Food-Aktivist*innen aus der Region zu einem NRW-weiten Politischen Suppentopf nach Bochum ein. Wir wollen uns regional vernetzen, Erfolge und Herausforderungen unseres Engagements diskutieren, gemeinsam die Schnippelmesser schwingen und – natürlich – zusammen schlemmen.

Die Ergebnisse des Workshops wollen wir auch in den zweiten deutschsprachigen Ernährungsräte-Kongress „Wege zur Ernährungsdemokratie“ (23.-25. November 2018) in Frankfurt a.M. einbringen.

Die Teilnahme (inkl. bio-regionaler Verpflegung mittags und abends) ist kostenlos. Teilweise können Reisekosten innerhalb von NRW übernommen werden, bitte meldet euch, falls Bedarf besteht!

Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldungen bis 25. Oktober 2018 unter anmeldung@ernaehrungsraete.org. Bitte gebt ggf. spezielle Essenswünsche/Unverträglichkeiten an.

Weitere Infos zum Programm folgen in Kürze.

Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen statt.

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Wege zur Ernährungsdemokratie: 2. Vernetzungskongress der Ernährungsräte

📅 18. Sep 2018   👩🏽‍🌾 Urbane Oasen Kommentare deaktiviert für Wege zur Ernährungsdemokratie: 2. Vernetzungskongress der Ernährungsräte

23.-25. November 2018 in Frankfurt am Main

Die Bewegung der deutschsprachigen Ernährungsräte wächst. Um den Erfahrungsaustausch zu stärken, voneinander zu lernen und Impulse aus Theorie und Praxis zu erhalten, kommen wir zum 2. Vernetzungskongress der Ernährungsräte in Frankfurt am Main zusammen.

Nach Gründung der ersten Ernährungsräte in Köln und Berlin wurden allein in 2017/18 weitere 12 Ernährungsräte im deutschsprachigen Raum gegründet. Viel ist in Bewegung gekommen – bis zu 40 Initiativen sind in vielen Städten und Regionen aktiv und treiben ihre eigenen Gründungen voran.

Nachdem nicht wenige Städte 2015 den „Milan Urban Food Policy Pact“ unterschrieben und sich damit zu einer nachhaltigeren Ernährung in den Städten verpflichtet haben, kommt der Gründung von Ernährungsräten eine noch größere Bedeutung zu. Verbraucher*innen möchten die Wende in der Landwirtschaft und der Ernährung. Der Druck auf die Kommunen steigt und Ernährungsräte können durch die Bündelung der Initiativen und NGOs in ihren Städten helfen.

Die bestehenden Ernährungsräte, die sich bereits zu einem Netzwerk der Ernährungsräte zusammengefunden haben, wollen die hiesige, noch junge Bewegung weiter vernetzen und gemeinsam von erfahrenen Gründer*innen hier und dem Ausland lernen.

Dazu laden wir für ein Wochenende nach Frankfurt in eine Metropole die mehr als Business & Banker zu bieten hat, ein.

Weiter zum Programm

Direkt zur Anmeldung

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30-jähriges Jubiläum im VHS-Biogarten am Thurner Hof

📅 14. Sep 2018   👩🏽‍🌾 Urbane Oasen Kommentare deaktiviert für 30-jähriges Jubiläum im VHS-Biogarten am Thurner Hof

Der VHS-Biogarten am Thurner Hof  feiert dieses Jahr sein 30-jähriges Bestehen:

  • am Samstag, den 22. September
  • in der Zeit von 14 – 17.00 h
  • natürlich im Biogarten, Mielenforster Str. 1, 51069 Köln.

Es gibt Livemusik von “Heilix Blechle”, Gartenführungen, Besichtigung des Bienenhauses, Cafeteria, Pizza aus dem Lehmofen, Wissen testen mit einem Pflanzenquiz, Lernen mit Herbariumsblättern, Kinderprogramm und Bildmaterial aus 30 Jahren Geschichte des Biogartens.

Weiteres in der Einladung:

Einladung_ThurnerHof_30Jahre

Dürre im Finkennest

📅 7. Sep 2018   👩🏽‍🌾 Urbane Oasen Kommentare deaktiviert für Dürre im Finkennest

Dürre im „Jahrundert-Sommer“ 2018

 

Für viele Menschen war dieser Sommer eine einizige Gutwetterperiode für uns als Gemeinschafts-Gärtner war dieser Sommer eine Katastrophe, die wir nur mit vereinten Kräften begegnen konnten. Im Juli wurden in Köln nur 38% der durchschnittlichen Regenmengen* (https://www.wetterkontor.de) erreicht. Im August immerhin 60%. Für uns bedeutete dies konkret, dass unser Wasserversorgungssystem ab Anfang Juli nicht mehr funktionierte. Da wir auf Regen angewiesen sind und nur eine kleine Dachfläche zum Sammeln von Regenwasser zur Verfügung haben, waren unsere beiden 1000 Liter Tanks schnell leer.

Suche nach Auswegen und Wasser

Wir versuchten auch verschiedensten Wegen an Wasser zu kommen. Doch so einfach war das nicht. Mal waren nicht genügen Wasserschläuche vor Ort um Wasser aus einen Wasserhahn zu beziehen, dann wieder der Wasserdruck zu schwach um die hunderte Meter zu überbrücken. Einmal erhielten wir Hilfe durch eine freundliche Nachbarin vom Schrebergartenverein und erhielten prompt am Abend einen Anruf der Vereinsvorsitzenden, die uns untersagte weiter Wasser anzunehmen.

Dieser Sommer war ein auf und ab. Wir erlebten Solidarität und leider auch das Gegenteil davon und so erlebten es wohl auch die Pflanzen auf dem Platz. Während unser neuer Feigenbaum innerhalb eines halben Jahres um ca. 1,50 Meter gewachsen ist und prächtig gedeiht, mussten sich andere Pflanzen der Dürre ergeben und starben. Unsere Tomaten haben es zwar mit vereinten Kräften geschafft zu überlegen, werfen aber auf Grund des Wassermangels nur wenig Ertrag ab.

Einmaliger Jahundersommer oder Vorbote des Klimawandels

Bei dem ein oder anderen hat sich sicherlich die Frage gestellt, war das nur ein Extrem-Sommer oder spezialisieren wir uns lieber gleich auf den Feigen und Südfrüchte Anbau, da wir durch den Klimawandel regelmäßig mit solchen Dürreperioden rechnen müssen. Wir wird es im kommenden Jahr sein? Im Frühling Feuchtigkeit und Schneckenalarm im Sommer dann dauerhafte Dürre?

Das zweite Jahr Finkennest hat auf jeden Fall gezeigt, dass man als Gärtner nie davon ausgehen kann, dass das was im vorherigen Jahr gut geklappt hat automatisch weiter funktioniert. Jedes Jahr bringt eigene Herausforderungen mit sich. Alles bleibt unbeständig.

Nur gemeinsam haben wir es geschafft

Im Namen des Vereins und der gemeinsamen Sache möchte ich mir aber noch einmal herzlich bei allen Menschen die uns unterstützten bedanken. Vor allem möchte ich aber auch an alle Vereinsmitglieder von F.I.N.K. ein großes Lob aussprechen. Trotz eines katastrophalen Sommers, vielen Herausforderungen, zeitlichen Engpässen und persönlichen Schicksalsschlägen haben wir doch viele Pflanzen wachsen und gedeihen sehen. Darauf können wir auch stolz sein. Wir haben es trotz allem geschafft das Finkennest noch etwas schöner zu machen. Haben das Vandalismus Problem halbwegs in den Griff bekommen sollten uns nun auf die Spätaussaat freuen.

Auch wenn es nicht so einfach war. Ich freue mich sehr auf ein Ernte Dank Fest und einen Abend am Feuer um mit euch allen das Gartenjahr zu Ende zu bringen. Bis dahin hoffe ich auch weiterhin positive und engagierte Gemeinschaftsgärtner und vielleicht ein paar neue Gesichter im Finkennest.

In diesem Sinne schönen Gruß und gutes Wetter wünscht

Jens von den Finken

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