MetropolenGarten auf Dahlbusch

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Neben der Villa Dahlbusch, Gelsenkirchen




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Community Organizing, Partizipation, Teilhabe, Dabeisein - Ungewöhnliche Wege gehen

Bürger und BürgerInnen in Gelsenkirchen Rotthausen ergreifen die Initiative und gestalten das verwilderte Gelände rund um das historische Kutscherhaus in direkter Nachbarschaft zur Villa Dahlbusch. Rotthausen hat sich seine dörflichen Eigenarten auch als eingemeindeter Stadtteil von Gelsenkirchen bewahrt. Dies zeigt sich u.a. in einer engagierten Bürgerschaft. Über persönliche Kontakte und Netzwerke und über den gezielten Einsatz von Social Media werden Bürgerinnen und Bürger gesucht, die sich mit Zeit, Geld und Sachleistungen bei der Sanierung des historischen Kutscherhauses und dem Herrichten des 4.800 m² großen Geländes engagieren. Die InitiatorInnen erwarten, dass sich während derHerrichtung genügend Ideen und Nutzungsmöglichkeiten für das Ensemble entwickeln werden. Dabei wird auf das fachliche Know-how der Engagierten gesetzt, wobei fachliches Know-how von akademischen, handwerklichen, künstlerischen bis hin zu hauswirtschaftlichen Fähigkeiten reicht.

Mitmacher gesucht

Das alte Kutscherhaus und die Gewächshäuser sind fast unter hohen Bäumen und Sträuchern verschwunden, die Gebäude selbst in einem verwahrlosten Zustand. Die Gartenanlagen sind kaum mehr als solche zu erkennen. In direkter Nachbarschaft zur aufwändig renovierten Villa Dahlbusch in Gelsenkirchen-Rotthausen schließt sich ein 4800 Quadratmeter großes Areal an, das jahrelang sich selbst überlassen wurde. Damit ist jetzt Schluss: Bürgerinnen und Bürger in Rotthausen haben die Initiative ergriffen und gestalten das Gelände rund um das historische Kutscherhaus neu.

Partizipation sehr gewünscht

Hier soll der „METROPOLENGARTEN auf Dahlbusch“ entstehen – realisiert durch Community Organizing und Partizipation. Der gleichnamige gemeinnützige Verein wurde am 11. Juli 2014 gegründet um die rechtliche Grundlage zu schaffen und den Community-organizing-Prozess zu steuern. Über persönliche Kontakte und Netzwerke sowie den gezielten Einsatz von Social Media werden nun weitere Mitstreiter gesucht, die sich mit Zeit, Ideen oder Geld einbringen – jeder wie er kann. Auch für Schulklassen oder AGs gibt es vielfältige Möglichkeiten, sich zu beteiligen und so aktiv an der Stadtteilgestaltung und am „Urban Gardening“ mitzuwirken. Eine super Chance, die es zu ergreifen gilt.

Jeder bringt das ein, was er kann

Die bottum-up Entwicklung wird von den Initiator*innen sanft gemanagt, um eine von allen getragene Nutzung für dieses Ensemble sicher zu stellen. Die Nutzung bzw. der Betrieb wird ebenfalls über das bürgerschaftliche Engagement der Beteiligten sicher gestellt. Diese initiierte bürgerschaftliche Bewegung gibt den Menschen vor Ort ein Forum, um sich freiwillig ohne ideologische Vorgaben für ihren Stadtteil zu engagieren und sich mit Zeit, Geld oder Ideen einzubringen. Diese Bereitschaft ist für die Initiatoren der Schlüssel für ein langfristiges Nutzungskonzept, das mit den Nachfrage- und Angebotspotenzialen im Stadtteil korrespondiert. Community Organizing ist die Chance für den Standort und ein spannender Versuch für die InitiatorInnen.

Nachhaltigkeit in allen Prozessen als Prämisse

Die InitiatorInnen rekrutieren sich aus der bürgerschaftlichen Partizipation Szene in GE-Rotthausen und den anliegenden Städten. Trotz der Unterschiedlichkeiten haben Sie ein gemeinsames Anliegen, die Nachhaltigkeit in allen Prozessen, bezogen auf die Herrichtung des Geländes, die Sanierung des Kutscherhauses und spätere Nutzung, in den Fokus des gemeinsamen Handelns zustellen.  Ziel ist es, an diesem Standort praktisch vorzuleben, dass Nachhaltigkeit nicht nur ein viel zitiertes Wort ist, sondern auch Anwendung in unserem Alltag finden kann, wenn man anfängt Dinge anders zu machen und zu hinterfragen. Dabei werden Themen wie Kreislaufwirtschaft und “Null-Abfall“-Politik eine zentrale Rolle spielen. Entsprechend dem Verständnis der Initiatorinnen und Initiatoren wird lediglich die Richtung vorgegeben, aber mit welchen Inhalten,hängt von den Engagierten ab.

Das Gelände, das historische Kutscherhaus und die Gartenanlagen

Die Villa Dahlbusch wurde um das Jahr 1880 oder 1890 gebaut (die Quellen weisen unterschiedliche Baujahre auf) und diente dem Generaldirektor der Zeche Dahlbusch als Wohnsitz. Im Jahr 1848 wurde mit dem Abteufen des ersten Schachtes begonnen und im Verlauf der nächsten Jahre wurden weitere acht Schächte abgeteuft. Mit dem einsetzenden Strukturwandel wurde die Zeche im Jahr 1966 stillgelegt. Die Zeche Dahlbusch, ihre Schließung und teilweise Nachnutzung prägte und prägt den Stadtteil Rotthausen, der sich nahezu eine „dörfliche“ Struktur erhalten hat. Das Kutscherhaus liegt auf einem Grundstück von 4.800 m² in direkter Nachbarschaft der sanierten und unter Denkmalschutz stehenden Villa Dahlbusch, die in Mietwohnungen aufgeteilt wurde. Das Gebäude, die Gewächshäuser und das Grundstück sind in einem absolut verwahrlosten Zustand. Nach Rücksprache mit der Unteren Denkmalbehörde steht das Kutscherhaus nicht unter Denkmalschutz. Grundstück und Gebäude gehören zm Portfolio der NRW.URBAN.

Text: Emschergenossenschaft/Lippeverband, Fließend Lernen News

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Saisonstart 2016 im Metropolengarten auf Dahlbusch

Hiermit möchten wir Sie ganz herzlich zum Saisonstart am 7. Mai 2016 im METROPOLENGARTEN AUF DAHLBUSCH in Gelsenkirchen Rotthausen einladen. Das als gemeinnützig anerkannte Projekt „METROPOLENGARTEN AUF DAHLBUSCH e.V“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, das verwahrloste Gelände rund um die Villa Dahlbusch in Gelsenkirchen – Rotthausen, Steelerstr. 61, (ca. 5.600 qm) gärtnerisch neu zu […]

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