📅 Datum:Mi, 26.09.2018
⏰ Uhrzeit:09:30 - 14:00 Uhr
📍 Adresse:Lortzingstraße 160, 50354 Hürth, Deutschland

Rein statistisch stehen jeder Verbraucherin und jedem Verbraucher 2000 m2 Anbaufläche zur Ernährung zur Verfügung. Diese Fläche ist jedoch für den Einzelnen eine eher abstrakte Fläche: ein Bundesliga-Fußballfeld könnte damit für die Ernährung von gut 3,5 Personen genutzt werden. Weltacker gibt es neben einem in Berlin auch in Heinigou (China), Whitmuir (UK), Istanbul (Türkei), Ytterjana (Schweden) oder Nuglar (Schweiz).

Der Regionale Acker NRW ist auf den Feldern des Erlebnisbauernhofes Gertrudenhof in Hürth angelegt und fungiert als Leuchtturmprojekt für regionalen und saisonalen Anbau und Nachhaltigkeit. An 365 Tagen im Jahr kann man ein tolles Angebot an heimischen „Superfoods“ vor Ort entdecken und genießen. Der Regionalacker zeigt die transparente Wertschöpfungskette, die v.a. die Herkunft des Saat- und Pflanzgutes, der Dünger und des Pflanzenschutzes umfasst. Langfristig wird sämtliches Saatgut und Pflanzgut von regionalen Partnerbetrieben bezogen. Die Sorten entstammen u.a. der Roten Liste der Nutzpflanzen (Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung), der Regional-Liste des Nutzpflanzengartens (Botanischer Garten der Universität Bonn), der Slow Food Arche, der Bergischen und Rheinischen Gartenarche. Der Nährstoffbedarf wird weitestgehend mit Kompost gedeckt, um den regionalen Nährstoffkreislauf zu schließen. Die handwerkliche Umsetzung, der Regionalacker als Manufaktur, bildet ein weiteres, Identität und Qualität stiftendes Merkmal. Welche Vielfalt und Möglichkeiten auf so einer Fläche erreichbar sind und welchen Mehrwert dies für Biodiversität und Umwelt haben kann, wird in der Veranstaltung thematisiert.

 

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